
Patientenportale, KIS und ePA: Jetzt kommt es aufs Zusammenspiel an
Zur Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und der elektronischen Patientenakte (ePA) hat der Arbeitskreis „Patientenportale“ des Kompetenzzentrums für Interoperabilität (KIG) und der Stabsstelle Versorgung gemeinsam mit Expertinnen und Experten des Interop Councils und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ein Positionspapier vorgelegt – mit klaren Handlungsempfehlungen aus Prozess- und Versorgungsperspektive. Unser Geschäftsführer Henrik Ohlms war an diesem Papier beteiligt. Die Kernbotschaft: Patientenportale, Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) und ePA dürfen nicht länger als Einzelprojekte betrachtet werden. Entscheidend ist, wie gut sie zusammenspielen – entlang des gesamten Behandlungspfads. Was heißt das konkret? 1. Alles muss miteinander sprechen Ein Patientenportal bringt nur dann echten Mehrwert, wenn es sich nahtlos in die vorhandenen Systeme einfügt. Also: sichere, standardisierte Schnittstellen zum KIS und zu Fachsystemen, Daten nur einmal erfassen, überall nutzen, langfristig: strukturierte Daten aus der ePA einbinden. Mit m.Doc setzen wir genau darauf: Unser Patientenportal wird zur Schaltzentrale der digitalen Kommunikation zwischen Patient, Klinik und – perspektivisch – ePA. 2. Der Klinikaufenthalt beginnt zu Hause Der Weg ins Krankenhaus startet heute meist auf Papier oder per Telefon. Ein modernes Patientenportal holt Patientinnen und Patienten schon vorher digital ab: Aufnahmeunterlagen online ausfüllen, Vorerkrankungen, Medikamente, Einwilligungen digital übermitteln, Informationen zur Vorbereitung auf den Aufenthalt bereitstellen. So kommt die Klinik besser vorbereitet in die Behandlung – und Patientinnen und Patienten fühlen sich von Anfang an gut begleitet. 3. Strukturierte Daten statt Zettelwirtschaft Je besser Daten strukturiert vorliegen, desto mehr lässt sich automatisieren: von der Einweisung über die Planung bis zur Nachsorge. m.Doc unterstützt Kliniken dabei, Gesundheitsinformationen so zu erfassen und zu übergeben, dass sie im KIS weiterverarbeitet werden können. Das spart Zeit, reduziert Fehler und macht Abläufe insgesamt stabiler. Zum Positionspapier „Patientenportale im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA“













