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Fokus auf Patientenzentrierung und PROM: Bertelsmann Stiftung setzt Impulse für Qualität in der Versorgung

Die Bertelsmann Stiftung hat Ende November die Themen „Patientenzentrierung“ und „PROM“ in einer Konferenz und einem zugehörigen Positionspapier erneut ins Rampenlicht gerückt. Die Relevanz dieser Themen wurde durch verschiedene Impulse deutlich hervorgehoben. Dabei wurde betont, dass ein grundlegender Kulturwandel notwendig ist, um die Qualität der Versorgung zu verbessern. Es bedarf einer gemeinsamen Verständigung darüber, echten Lernwillen zu zeigen und sich kontinuierlich zu verbessern.

Impulse für Veränderungen

Die vorgestellten Impulse verdeutlichen die Dringlichkeit eines Kulturwandels im Gesundheitswesen. Es wurde erkannt, dass die Transformation hin zu patientenzentrierter Versorgung einen tiefgreifenden Einfluss auf die gesamte Branche haben wird.

Positionspapier mit Handlungsempfehlungen

  1. Nationale Strategie erarbeiten: Die Entwicklung einer übergreifenden nationalen Strategie soll als Leitfaden für die Integration von Patientenzentrierung dienen.
  2. Festlegung von Core Outcomes: Die Definition von Kernergebnissen (Core Outcomes) ist entscheidend, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu messen und zu vergleichen.
  3. Nutzung von PROs im individuellen Behandlungskontext: Patient Reported Outcomes (PROs) sollten verstärkt im individuellen Behandlungskontext genutzt werden, um eine präzise und patientenzentrierte Versorgung zu gewährleisten.
  4. Regelung von Verantwortlichkeiten und Vergütung: Klar definierte Verantwortlichkeiten und angemessene Vergütungsstrukturen sind essenziell, um Anreize für eine patientenzentrierte Versorgung zu schaffen.
  5. Gewährleistung der Interoperabilität: Die Sicherstellung der Interoperabilität von Daten und Systemen ist notwendig, um einen reibungslosen Austausch von Informationen zu ermöglichen.

Die Veranstaltung und das Positionspapier der Bertelsmann Stiftung haben einen bedeutenden Beitrag zur Sensibilisierung für Patientenzentrierung und PROM geleistet. Die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen bieten konkrete Ansätze für einen nachhaltigen Kulturwandel im Gesundheitswesen, der die Versorgungsqualität entscheidend verbessern kann.

Peter Salathe

Autor

Peter Salathe

Peter Salathe hat umfangreiche Erfahrungen im vernetzten Gesundheitswesen gesammelt und ist als Head of Public Affairs Teil des m.Doc-Teams. Er begleitet die Entwicklung und Implementierung intelligenter Health-Services für die m.Doc Smart Health Platform mit der Kommunikation in Richtung Verbände und Politik. Mit seiner Expertise gestaltet er die Zukunft des Gesundheitswesens und schreibt die Beiträge zu dem monatlichen Newsbriefing „Digital Health Affairs“.