Unser Geschäftsführer beantwortet drei Fragen zu aktuellen Trends, KI in unseren Produkten und dazu, wie die Krankenhausreform die Interoperabilität von Patientenportalen vorantreibt.
Welche Trends oder Herausforderungen siehst du in den nächsten Jahren beim Thema Patientenportale?
Henrik Ohlms: „In den nächsten Jahren werden Patientenportale zu zentralen Knoten im digitalen Gesundheitsnetz. Ein klarer Trend ist die sektorenübergreifende Zusammenarbeit mit Telemedizin und integrierten Prozessen. Der Fokus liegt auf strukturiertem Datenaustausch zwischen Leistungserbringern. Eine zentrale Herausforderung ist die nachhaltige Finanzierung der Betriebskosten nach dem KHZG-Ende.“
Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz oder Data Analytics für eure Produkte, jetzt und in Zukunft?
Henrik Ohlms: „Künstliche Intelligenz ist bereits heute ein fester Bestandteil unseres Patientenportals. m.Doc setzt beispielsweise einen KI-gestützten Chatbot ein, der Patientinnen und Patienten wie auch Klinikpersonal bei der Nutzung unterstützt. Durch die Zugehörigkeit zur CGM-Gruppe können wir zudem auf ein breites und etabliertes KI-Portfolio zugreifen – das verschafft uns ideale Voraussetzungen, um KI in Zukunft noch stärker zur Verbesserung der Patientenerfahrung, Prozessautomatisierung und Entscheidungsunterstützung einzusetzen.“
Welchen Einfluss hat die Krankenhausreform auf die digitale Transformation der Krankenhäuser, gerade im Bereich Interoperabilität und sektorenübergreifender Datenaustausch?
Henrik Ohlms: „Der Transformationsfonds als Bestandteil des KHVVG schafft ein neues Förderinstrument, das Krankenhäuser stärker zu intersektoraler Versorgung, Spezialisierung und datenbasierten Versorgungsstrukturen motiviert. Gerade im Bereich Interoperabilität gewinnt der standardisierte und sichere Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Versorgern an Bedeutung. Lösungen wie die Smart Health Platform von m.Doc greifen diesen Bedarf auf und sind im Rahmen von FTB 3 förderfähig.“